Newsletter 01/2018



Petra Morsbach erzählt nach dem Grundsatz der teilnehmenden Beobachtung. Mit Sinn für Tragikomik und die Tücke des Objekts dringt sie in Berufswelten ein, sei es im „Opernroman“ (1998) oder in dem Priesterroman „Gottesdiener“ (2004). Nun hat sie neun Jahre intensiv im Gerichtsmilieu recherchiert. Herausgekommen ist „Justizpalast“ (2017), der vielleicht erste Justizroman der deutschen Literatur nach Kafka. Es geht um juristische Fälle und moralische Fallen, um geschriebenes Gesetz und gesprochene Gerechtigkeit – und um eine Richterin, die manchmal um rechte Antworten verlegen ist, aber mutige Fragen stellt: Worin liegt die Kraft des Urteils, wozu ist Gerechtigkeit gut, warum ist die Justiz permanent überarbeitet, wie sind der Anspruch ans Richteramt und ein gelingendes Leben überhaupt vereinbar? Petra Morsbach, 1956 geboren, hat als Theaterregisseurin und Dramaturgin gearbeitet und lebt seit 1993 als freie Schriftstellerin in Starnberg. Ihre Romane wurden u.a. mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Jean-Paul-Preis und dem Wilhelm-Raabe-Preis ausgezeichnet.

 Eintritt: EUR 10,-/erm. EUR 5,- zzgl. 10% Vorverkaufsgebühr
 Kartenvorverkauf 
Buchhandlung Zander & Decker
Oberstraße 9 | 52349 Düren
Tel.   0 24 21–1 41 41 oder 0 24 21–1 32 85
und an der Tageskasse




Veranstaltungspartner:
Düren

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